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"Alles ist möglich"

Den Behindertenwettkämpfen bin ich in der Vergangenheit absichtlich aus dem Wege gegangen, da ich es reizvoller finde mich mit den Nicht-Handicap-Athleten zu treffen. Es macht mir Spaß und es ist eine persönliche Herausforderung als "Exote" bei einem solchen Wettkampf zu bestehen und sich durchzubeißen. Für mich ist es aber noch mehr. Vielmehr soll der Sport und meine Leistungen auch die übrigen Behinderten motivieren, die mental mit dem Handicap noch nicht zurechtkommen. Die Teilnahme an Veranstaltungen und Wettkämpfen sind hierzu eine ideale Plattform. Mein Motto ist:

"Was man sich fest vornimmt, wird man auch schaffen"

Das "Unglück" mein rechtes Bein zu verlieren hat mir ein positiveres Weltbild und ein neues Lebensgefühl verschafft. Spätestens Seit ich den Triathlon-Sport betreibe, weiß ich, dass man im Leben trotz Rückschläge das Unmögliche noch möglich machen kann. Diese durch den Sport positiv gelebte Grundeinstellung möchte ich jedem Menschen mitgeben.

Das gesamte Jahr 2002 war mit etwas Glück, Gesundheit und Trainingsfleiß sicher eines meiner spannensten und schönsten Jahre im Leben eines Triathleten. Ein Traum ist für mich in Erfüllung gegangen. Neben weiteren vier Handicap-Triathleten aus den USA finishte ich als einziger und erster Europäer an der Triathlon-Weltmeisterschaft des Ironman Ultra-Triathlon World Championship auf Kona-Hawaii am 19. Oktober 2002.

Mit diesem Wettkampf – dem Wimbledon der Triathleten – holte ich mir wieder den großen Motivationsschub für die nächsten Triathlon-Herausforderungen im Jahre 2003.

 

 
 

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